gegen Gewalt und Unterdrückung

Miteinander leben - Konflikte managen

Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2010

 

Die Anmeldung läuft!

Noch knapp sechs Wochen läuft die Anmeldefrist zum Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2010! Bereits zahlreiche Projekte und Initiativen haben auch dieses Jahr die Gelegenheit genutzt und ihre Beiträge an das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) geschickt.


Verpassen auch Sie nicht den Einsendeschluss am 20. September 2010 und bewerben Sie sich jetzt mit ihrem Projekt!

 

Mit einem Preisgeld von 1.000 € bis 5.000 € werden vorbildliche, zur Nachahmung geeignete zivilgesellschaftliche Projekte und Initiativen, die sich für ein gleichberechtigtes Miteinander einsetzen, ausgezeichnet. Alle relevanten Informationen zu unserer Ausschreibung finden Sie auf dem beigefügten Flyer oder zum Herunterladen auf unserer Homepage unter: www.buendnis-toleranz.de

Gegen Rechts, aber wofür? Demokratiepädagogische Ansätze in der politischen Bildung.
Seminar mit Planspiel

 

Ein gemeinsames Seminar von IDA und der Naturfreundejugend Niedersachsen.

 

Termin: 17./18. September 2010
Ort: Hannover

 

„Gegen Rechts!" Dieser Parole stimmen wir in der Jugend(verbands)arbeit gerne zu.
Eine begründete Positionierung in der Abwehr und überlegte Formulierung von politischen Alternativen aber fällt schwer. Unser Wissen, wofür und wogegen wir sind, ist in der Regel diffus. Mit diesem Seminar möchten wir einen Beitrag zur Selbstaufklärung leisten, indem es zu einer direkten Auseinandersetzung mit rechtsextremen Positionen führt, Raum für die Entwicklung von Gegenargumenten bereit stellt und abschließend demokratiepädagogische Fragen und Aktionen thematisiert.
Den Kern des Seminars bildet das Planspiel „Braucht Cityville eine Bürgerwehr?" als ein methodisches Exempel politischer Bildung gegen Rechts.
Dabei soll deutlich werden, wie Rechtsextremist(inn)en Themenfelder wie Jugend, Innere Sicherheit, Demokratie und Politik, Geschichte und nationale Identität besetzen. Die Teilnehmenden bereiten sich in Kleingruppen auf ihre Rolle in einer Bürgerversammlung vor, in der der Antrag einer rechtsextremen Gruppe zur Errichtung einer Bürgerwehr verhandelt wird.
Im Anschluss daran wird die Frage nach dem „Wofür?" und „Wohin?" der Jugendarbeit gegen Rechtsextremismus gestellt. Dabei sollen aktuelle Diskussionen um eine Demokratiepädagogik erörtert werden. Unter Berücksichtigung der Erfahrungen, die die Teilnehmenden in ihrer Arbeit gegen Rechtsextremismus gemacht haben, sollen Ideen für Ansätze dafür entwickelt werden, wie ein auf Demokratie basierendes Lernen und Leben in der Jugend(verbands)arbeit als Prävention gegen Rechtsextremismus wirken kann.

 

Der Workshop ist für 20 Teilnehmende ausgeschrieben.

19. bundesweites PraktikerInnentreffen Jugendarbeit in rechten Szenen,
15. - 17. September 2010

 

Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung steht die Frage nach Zugängen:

  • Zugänge zu rechtsextrem orientierten Jugendlichen - Handlungsansätze und Grenzen
  • Zugänge zur Gestaltung von Rahmenbedingungen (sozial-) pädagogischer Arbeit im Alltag und in Sonderprogrammen und Modellprojekten

 

Praktikeraus2010.pdf
PDF-Dokument [254.5 KB]

 

 

Bündnis „Rote Bunte Karte"
Einladung zum Workshop

„Gewitzt gegen Rechts"

20.-21.08.2010 und 17.-18.09.2010

 


Unter dem Motto „Gewitzt gegen Rechts" möchten wir gemeinsam mit Euch satirische Comicpostkarten und Videoclips gegen Rechtsextremismus herstellen.

 

http://jugendinfo-gegen-rechts.de/

jugendinfo-gegen-rechts...

 

Da die Aktivitäten rechter Organisationen in Bremen und seinem Umland erheblich zunehmen, wollen Jugendliche in Kooperation mit dem LidiceHaus und dem ServiceBureau diesen Tendenzen mit „jugendinfo-gegen-rechts - die Seite für Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit" eine lebendige Plattform gegen rechtes Gedankengut entgegen setzen.

"Wir sind eine Gruppe Bremer Jugendlicher und wir wollen euch über Rechts informieren und was man gegen Nazis tun kann. Außerdem wollen wir Ideen für Aktionen verbreiten (www.jugendinfo-gegen -rechts.de). Wir haben nämlich keinen Bock auf Nazis und wollen uns mit dieser Seite für Toleranz und Demokratie engagieren."

12 Plakate gegen Rechts

 

Das Bündnis Rote Bunte Karte hat mit Jugendlichen 12 Plakate gegen Rechts entworfen

Mit Mitteln des LAP Vielfalt Bremen wurde im Jahr 2008 ein Projekt des Bündnisses Rote Bunte Karte gefördert, das zum Ziel hatte, gemeinsam mit Jugendlichen Plakatmotive zu entwerfen. In einem Workshop wurde an der Thematik gearbeitet und anschließend gemeinsam Plakatentwürfe in unterschiedlichen Formaten zwischen DIN A 3 und DIN A 1 erarbeitet. Diese liegen inzwischen gedruckt in einer Auflage von je750 Exemplaren vor und können bestellt bzw. abgeholt werden.
Die Plakate dienen als Einzelplakat oder als Gesamtausstellung für Schulen, Jugendzentren, Büroflure, Ladengeschäfte, Restaurants, Betriebe, Diskos, Kultureinrichtungen.

 

Mobbing an Schulen und im Internet


Das Zentrum für empirische pädagogische Forschung (Zepf) der Universität Koblenz-Landau führt eine Onlinebefragung von Kindern und Jugendlichen zum Thema „Mobbing" durch. Mit der aktuellen Befragung will das Zepf unter anderem klären, ob sich Cyber-mobbing seit dem letzten Jahr stärker verbreitet hat. Die Ergebnisse der ersten Befragung von 2007 sind als 56 Seiten starker Bericht veröffentlicht.

Forschungsbericht „Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt"


Der Forschungsbericht „Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt" hat in Medien großes Echo gefunden.
Vor allem die Ergebnisse über fremdenfeindliche Tendenzen und Sympathien für rechtsextreme Gruppen wurden als alarmierend bezeichnet.
Laut Bericht sind demnach 14,4 Prozent der Jugendlichen im Alter von 15 Jahren sehr ausländerfeindlich. Knapp fünf Prozent der Jungen und 2,6 Prozent der Mädchen gaben an, Mitglied einer rechtsextremen Gruppe zu sein. Ähnlich hoch sind aufgrund entspre-chender Aussagen laut Forschungsbericht die antisemtischen Einstellungen. Die Jugendgewalt - Kern der Untersuchung - ist laut Bericht eher leicht gesunken, obwohl die Zahl der registrierten Delikte zunahm. Grund für diesen scheinbaren Widerspruch: immer mehr jugendliche Opfer zeigen die Gewalttat an und sorgen dafür, dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden

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