Dei Jugendkirche Bremen beim Kirchentag in Stuttgart 2015

Auch die Jugendkirche Bremen war in diesem Jahr mitwirkend auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart vertreten. 

Insgesamt 17 junge Menschen aus Bremen und Umgebung haben für den Garten Eden 2.0 ein buntes Mitmachangebot auf die Beine gestellt:

Meditationsbänke bauen oder die Herstellung von bunten Buttons waren einige der Attraktionen, die an dem Stand der Jugendkirche angeboten wurden.

 

Der  23-jährige Ulf war einer der Helfer in Stuttgart. Er ist seit 5 Jahren in der Jugendkirche aktiv dabei und engagiert sich derzeit im Open Parlament.

Seine unvergesslichsten Eindrücke hat er uns direkt nach dem Kirchentag beschrieben...

 

Wie hast Du dich auf den Besuch beim DEKT in Stuttgart  vorbereitet?

 

Die Teilnahme am Kirchentag war für uns von Anfang an ein wichtiges Ereignis: Als wir Jugendlichen wussten, dass die Jugendkirche beteiligt ist, habe ich mit den Anderen überlegt, was wir auf dem Kirchentag überhaupt anbieten können. Ob es ein Theaterstück zu einer Losung sein könnte oder etwas anderes . Ich habe mich dann besonders im September letzten Jahres viel umgehört und mit verschiedenen Leuten gesprochen, bevor wir letztendlich zu dieser Stand-Idee gekommen sind. Ich hatte mich außerdem persönlich auf den Kirchentag vorbereitet, in dem ich mir das Programm angeguckt habe, beziehungsweise in der Datenbank bewusst nach guten Veranstaltungen gesucht habe und dann mithilfe der Kirchentags-App relativ genau wusste, was ich mir anschauen will. Wichtig war mir aber auch, zwischen den Veranstaltungen  genug freie Zeit zu haben.

 

Was hast Du für eine Stimmung auf dem DEKT empfunden?

 

Die Stimmung auf dem Kirchentag empfand ich  insgesamt als sehr gut. Es war natürlich erstmal großartiges, warmes und sonniges Wetter aber auch sonst fand ich es sehr angenehm mit vielen Leuten spontan ins Gespräch zu kommen: In der Bahn und auf der Straße.  Man konnte wirklich jeden kurz ansprechen, etwas über die Stadt erfragen oder über die Veranstaltung, die man grade besucht hatte, das war sehr angenehm.  Besonders gut für Begegnung geeignet war der so genannte  Creed-Dating-Jugendgottesdienst am ersten Tag des Kirchentages, bei dem ich mich spontan mit einem anderen Besucher  über Bekenntnis-Fragen austauschen  sollte, das hat auch sehr gut geklappt.

 

Was hat dich auf dem Kirchentag nachhaltig beeindruckt?

 

Am beeindrucktesten  fand ich für mich den Nachtsegen am Freitagabend  auf dem Schlossplatz:  Da waren zehntausende Menschen mit Kerzen, die gemeinsam Sangen und schöner Musik lauschten, den Worten der evangelische Pfarrerin Nora Steen aus Hildesheim zuhörten und  einfach den Tag ausklingen lassen wollten. Außerdem fand ich die Offenheit aller Menschen wirklich toll und ich würde mir das auch mehr für den Alltag wünschen.

Hat der DEKT dein Verständnis von Glaube oder Spiritualität verstärkt?

 

Mir ist bei einem Podium über frische Arten, Kirche zu gestalten bewusst geworden, dass man sich über jeden Menschen freuen sollte, der einen Bezug zum Glauben findet und nicht so sehr darauf achten, dass derjenige auch Mitglied seiner Institution wird. Ansonsten habe ich verschiedene Arten Gottesdienste zu gestalten kennengelernt und werde schauen, was davon ich in meinen Gemeindealltag überführen kann. Und ich habe festgestellt, dass es wirklich eine schöne Erfahrung und auch eine richtige Entscheidung ist, seinen Glauben zu feiern.

 

 

 

Viele Grüße aus dem Garten Eden 2.0