Interview mit Svenja Welge

Aktualisiert: 18. Dez 2019

Svenja Welge ist seit dem 01. August 2019 neue Mitarbeiterin in der Evangelischen Brückengemeinde im Bremer-Osten. Im Interview erzählt sie, was sie spannend und herausfordernd in ihrer Arbeit als diakonisch-pädagogische Mitarbeiterin findet.

Hallo Svenja, Du bist seit dem 01. August 2019 diakonisch-pädagogische Mitarbeiterin für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Brückengemeinden im Bremer-Osten. Erzähl uns kurz etwas über Dich.

Svenja Welge: Hallo zusammen. Vor meiner neuen Tätigkeit habe bereits Jugendfreizeiten, Konfus-Jahrgänge und Kinder-Ferien-Aktionen ehrenamtlich in den Brückengemeinden unterstützt und mitgeleitet. Ich war 16 Jahre, als ich damit angefangen habe und wusste nicht wirklich, was ich zur Konfus-Planung beitragen sollte. Seitdem habe ich in der Gemeinde tolle elf Jahre erlebt, in denen ich viele neue Menschen kennen gelernt habe und viel über Gemeinschaft, Organisation, Christentum und Pädagogik gelernt habe.


Warum hast Du Dich dazu entschlossen, in einer Kirchengemeinde zu arbeiten?

Svenja Welge: Weil mich die Gemeinschaft fasziniert, die durch vielfältige Personen in einer Kirchengemeinde entsteht. Weil ich vielen Kindern und Jugendlichen diese Gemeinschaft ermöglichen möchte und dabei meine Erfahrungen weitergeben möchte. Und weil ich hier die Freiheit habe, Angebote zu entwickeln, wie sie zu den Kindern und Jugendlichen im Bremer Osten passen.


Was macht Deine Arbeit so spannend? Was ist das Besondere an Deinem Beruf?

Svenja Welge: Die Vielfalt: Morgens kann ich im Büro das Organisationstalent sein, nachmittags in der Kindergruppe die Geschichtenerzählerin, abends mit den Jugendlichen die Zuhörerin und auf Freizeiten die Reiseleiterin. Je nach Situation nehme ich als Pädagogin eine andere Rolle ein, sodass kein Tag wie der andere ist.


Svenja Welge ist die neue diakonisch-pädagogische Mitarbeiterin im Bremer-Osten

Was möchtest Du mit Deiner Arbeit erreichen?

Svenja Welge: Ich möchte Menschen auf ihrem Weg begleiten: Ich möchte Kindern und Jugendlichen ermöglichen, Gemeinschaft zu erleben, ihren Glauben zu erkunden und Kirche, andere Leute und sich selbst kennenzulernen. Diese gemeinsame Arbeit möchte ich außerhalb und innerhalb der Kirchengemeinde sichtbar machen, Akzeptanz schaffen und Interesse wecken.


2017 warst Du bei unserer Reformations-Party in Martin-Luther-Findorff dabei. Was wünschst Du Dir in den kommenden 500 Jahren von der Evangelischen Kirche?

Svenja Welge: Puh, das ist ein ganz schön langer Zeitraum, von dem ich selbst keine konkrete Vorstellung habe. Ganz allgemein wünsche ich mir, dass die Evangelische Kirche offen ist und bleibt für neue Ideen und Lebensweisen, die die kommenden 500 Jahren mit sich bringen. Ich wünsche mir, dass alle Beteiligten (Mitglieder, Pastor*innen, Mitarbeiter*innen, Ehrenamtliche) als wichtige Personen wertgeschätzt werden und Gleichberechtigung erfahren. Und ich wünsche mir, dass die Evangelische Kirche ihre Ideen dementsprechend mutig umsetzt.


Das Interview führte Lennart Schuchaert

Svenja Welge (rechts), beim Reformations-Event der Evangelische Jugend Bremen 2017, tritt die Nachfolge von Ralf Pahling (links) und Lisa Demes an.

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