JuLeica 15+ startet in Ahausen

Aktualisiert: 18. Dez 2019


Danke dafür, dass wir in dieser Zeit viele neue Leute kennengelernt, vertrauen zu Ihnen erworben und ihnen gern mit dem Herzen zugehört. Wir haben einander Geschichten erzählt, gemeinsam von Herzen gelacht und ein paar von uns haben auch ganz vertraut ihre Tränen fließen lassen. Wir haben alle gemeinsam von- und miteinander gelernt.

Danke dafür, dass wir hier waren, unsere Geschichten geteilt und uns gegenseitig geholfen haben. Danke aber auch dafür, dass wir uns alle so leidenschaftlich für das Abschaffen von Rollenbildern und Vorurteilen eingesetzt haben. Danke dafür, dass wir uns gegenseitig Vertrauen geschenkt und eineinander zugehört haben. Danke dafür, dass jeder seinen Platz in dieser Gruppe finden konnte und so von allen akzeptiert wurde wie er ist. Einfach ein großes Dankeschön für diese abwechslungsreiche , voller einzigartiger Erlebnisse und Geschichten bepackten Zeit, die uns für die zukünftige Arbeit in Gemeinden und mit Jugendlichen enorm weiterbringt. Zu verdanken haben wir das unseren TeamerInnen Steffi, Thomas, Jana und Saskia, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre.


Aus der Andachtsrede vom letzten Abend von Lucia P. Singh und der Dankesrede von Veronika Zwetzich und Knut Elbrecht

Der erste JuLeiCa 15+ Kurs stand dabei ganz im Zeichen des Orient Expresses. Die Fahrt mit diesem besonderen Zug war einen ständiger Begleiter während dieses Seminars, da die Stationen an der dieser Zug halt machte, bildhafte Beispiele für die Themen waren, die wir während des Seminars behandelten.


Erster Tag

Am diesem Tag ging es darum, wie man richtig Feedback gibt und wie man richtig damit umgeht.


Dabei, das betonten die TeamerInnen, ist es wichtig nur aus der Ich-Perspektive heraus jemand anderem Rückmeldung zu geben und auch nur wenn der andere es will.


Außerdem gestalteten wir unseren eigenen Reisekoffer, die während des Seminars mit unterschiedlichen Dingen und Info-material befüllt werden sollten.


Zum Abschluss des ersten vollen Tages schlüpften ich und die anderen noch in unterschiedliche Rollen, für die wir unterschiedliche Kostüme zur Verfügung hatten und verbesserten so auch unsere Bühnenpräsenz.





Zweiter Tag

Der Folgetag stand dann ganz im Zeichen der Gruppenarbeit. Wir lernten die unterschiedlichen Rollen während einer Gruppenarbeit kennen und auch wie man diese unterschiedlichen Rollen und Charaktere richtig einbindet.


Wir lernten außerdem ebenfalls, wie man richtig ein Spiel vor einer Gruppe anleitet und durften unserer gesammeltes Wissen direkt ausprobieren, in dem wir eigene Spiele entwickelt haben.

Zum Abschluss dieses zweiten richtigen Tages, wurden wir dann selbst kreativ und stellten eigene Tee’s und Öle her und filzten eigene Schlafbrillen, um uns selbst etwas Gutes zu tun.





Dritter Tag

Am nächsten Tag, den Sonntag der 6.Oktober, behandelt wir das Thema Beleidigungen und lernten dort wie vielseitig diese sein können und noch wichtiger, wie leicht man damit Außenstehende diskriminiert und in deren Denken beeinflussen kann.


Am Nachmittag diskutierten wir dann über typische Vorurteile und Rollen in der Gesellschaft und was man dagegen tun kann.

Am Abend machte jeder von uns dann eine kleine Nachtwanderung um das Haus herum, bei der man an unterschiedlichen Stationen, durch Teelichter markiert, vorbeikam und dort auf Fragen traf wie „Wer bin ich?“, durch die man automatisch begann mit sich selbst und seinem bisherigen Leben auseinanderzusetzen.


Dieses sollte man dann auch am Ende, wenn man dies wollte, in sehr persönlichen und teil berührenden Gruppengesprächen, mit den anderen teilen. So ging ein weiterer Tag auf eine sehr schöne Art und Weise zuende.


Vierter Tag

Am vorletzten Tag beschäftigten wir uns dann mit den rechtlichen Dingen und Pflichten als TeamerInnen, wie etwa die Aufsichtspflicht.

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des Abends, da wir in dieser Zeit in selbst eingeteilten Kleingruppen, das Abendprogramm samt Abendessen und Andacht gestalteten.

Dieses wurde dann letztendlich zu einem sehr schönen Abendprogramm mit leckerer Pizza, einem spaßigen und spannenden Spiel bei Dunkelheit im Wald und einer Andacht, das bei einem Lagerfeuer stattfand.

Also zusammengefasst zu einem sehr würdigen letzten Abend dieser JuLeiCa 15+ in Ahausen.


Letzter Tag

Am letzten Tag blickten wir dann nochmal auf die vergangenen Tage und die vergangene Reise mit dem Orient Express zurück und die TeamerInnen um Teamer Thomas machten nochmal deutlich, wie sehr jeder einzelner Programmpunkt mit unseren späteren Erfahrungen auf Jugendfreizeiten zutun hat.

Danach teilten wir uns mehr oder weniger selbst in Gruppen ein und begannen damit einen eigenen Workshop zu entwickeln, der bei dem nächsten JuLeiCa Seminar vom 15-17 November stattfinden soll.


Doch als wäre das noch nicht genug, galt es zum Abschluss dieses Kurses noch eine, gar nicht so einfache, Team Aufgabe zu bestehen. Die Aufgabe bestand darin, in drei Versuchen a 90 Sekunden, die Positionen der Zahlen von 1-25 in einem Raum auszumachen, um dann die Karten mit den Zahlen am Ende in der richtigen Reihenfolge aufzudecken und so an den Schlüssel für den „Tresor“ zu kommen.

Dieses Spiel bildete somit einen spannenden Abschluss dieses JuLeiCa 15+ Seminars in Ahausen, welches auch allen Teilnehmern und den Teamer/innen sehr viel Spaß bereitet hat.


Von Knut Elbrecht

Gruppenbild mit allen TeilnehmerInnen und TeamerInnen. Nur Teamer Thomas Staenicke fehlt auf diesem Bild.

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